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<title>Demokrit</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Demokrit</span></h1>
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<p><b>Demokrit</b> (<span style="font-style:normal;font-weight:normal"><a href="Altgriechische_Sprache" title="Altgriechische Sprache">altgriechisch</a></span> <span lang="grc-Grek" class="Grek" style="font-style:normal">Δημόκριτος</span> <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261937631">
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</style><span class="Latn" lang="grc-Latn" style="font-weight:normal;font-style:italic">Dēmókritos</span>, genannt auch <b>Demokrit von Abdera</b>; * <a href="460_v._Chr." title="460 v. Chr.">460</a> oder <a href="459_v._Chr." title="459 v. Chr.">459 v. Chr.</a> in <a href="Abdera" title="Abdera">Abdera</a> in <a href="Thrakien_(Landschaft)" title="Thrakien (Landschaft)">Thrakien</a>; † um <a href="370_v._Chr." title="370 v. Chr.">370 v. Chr.</a>) war ein <a href="Philosophie_der_Antike" title="Philosophie der Antike">frühgriechischer Philosoph</a>, der, obwohl ein jüngerer Zeitgenosse des <a href="Sokrates" title="Sokrates">Sokrates</a>, den <a href="Vorsokratiker" title="Vorsokratiker">Vorsokratikern</a> zugeordnet wird, weil er noch nicht von diesem beeinflusst ist. Als Schüler des <a href="Leukipp" title="Leukipp">Leukipp</a> wirkte und lehrte er in seiner Heimatstadt Abdera. Er selbst beeinflusste den hellenistischen Philosophen <a href="Epikur" title="Epikur">Epikur</a>.
</p><p>Demokrit wurde in seinen philosophischen und wissenschaftlichen Arbeiten entschieden geprägt durch seinen Aufenthalt in <a href="Babylonien" title="Babylonien">Babylonien</a>, einer Wiege der Wissenschaften zu seiner Zeit. Demokrit war <a href="Materialismus" title="Materialismus">Materialist</a> und Hauptvertreter der antiken <a href="Atomismus" title="Atomismus">Atomistik</a>. Er verfasste Schriften zur <a href="Mathematik" title="Mathematik">Mathematik</a>, <a href="Astronomie" title="Astronomie">Astronomie</a>, <a href="Physik" title="Physik">Physik</a>, <a href="Medizin" title="Medizin">Medizin</a>, <a href="Logik" title="Logik">Logik</a>, <a href="Ethik" title="Ethik">Ethik</a> und <a href="Seele" title="Seele">Seelenlehre</a>.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Leben">Leben</h2></div>
<p>Demokrits Heimatstadt Abdera war eine <a href="Ionien" title="Ionien">ionische</a> <a href="Griechische_Kolonisation" title="Griechische Kolonisation">Kolonie</a> in Thrakien. Er war der Sohn reicher Eltern; sein Vermögen verwendete er für ausgedehnte Reisen. Er rühmte sich, von allen Menschen seiner Zeit die meisten Länder bereist zu haben und zu den gebildetsten Männern unter den Lebenden zu gehören.
</p><p>Von den Schriften Demokrits sind nur Fragmente erhalten. Das erhaltene Verzeichnis seiner überaus zahlreichen Schriften zeigt jedoch, dass seine Kenntnisse sich über den ganzen Umfang des damaligen Wissens erstreckten. Auch über die Kriegskunst wusste er Bescheid. Darin scheint ihn unter den späteren Philosophen der Antike nur <a href="Aristoteles" title="Aristoteles">Aristoteles</a> übertroffen zu haben.
</p><p>Schon seine Zeitgenossen nannten Demokrit den „<a href="Lachen" title="Lachen">lachenden</a>“ Philosophen, vielleicht weil seine Heimatstadt <a href="Abdera" title="Abdera">Abdera</a> in Griechenland den Ruf einer <a href="Schildb%C3%BCrger" title="Schildbürger">Schildbürgerstadt</a> hatte. Vor allem aber zielte er mit seiner Lehre darauf ab, dass die Seele durch die Betrachtung des Wesens der Dinge eine <i>heitere</i>, gelassene Stimmung erlange und nicht länger von Furcht oder Hoffnung umgetrieben werde. Diese gleichmütige Gestimmtheit nannte er <i>Euthymia</i> (wörtlich: <i>Wohlgemutheit</i>) und bezeichnete sie als höchstes Gut.
</p><p>Demokrit und Leukipp hatten großen Einfluss auf <a href="Platon" title="Platon">Platon</a> – obwohl dieser ihn nie namentlich erwähnte<sup id="cite_ref-Niko_1-0" class="reference"><a href="#cite_note-Niko-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> – sowie auf Aristoteles, der ihre Lehren ausführlich untersuchte und teilweise sehr kritisch beurteilte: „Die Frage nach der Bewegung aber, woher und wo sie an die Dinge kommt, haben auch sie, ganz ähnlich wie die anderen, ohne sich über sie den Kopf zu zerbrechen, beiseite liegen lassen.“<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Demokrit starb vermutlich um 370 v. Chr.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Atomistischer_Materialismus">Atomistischer Materialismus</h2></div>
<p>Wie sein Lehrer Leukipp – und in Abweichung von dessen Lehrer <a href="Parmenides" title="Parmenides">Parmenides</a><sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> – postulierte er in seiner <a href="Liste_der_Atommodelle" title="Liste der Atommodelle">Atomtheorie</a>, dass die gesamte Natur aus kleinsten unsichtbaren, unteilbaren Einheiten (<a href="Elementarteilchen" title="Elementarteilchen">Elementarteilchen</a>), den <a href="Atom" title="Atom">Atomen</a>, zusammengesetzt sei. Demokrits zentrale Aussage dazu lautet (gemäß einem Dokument von <a href="Galenos" title="Galenos">Galenos</a> aus dem 2.&nbsp;Jahrhundert):<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„Nur scheinbar hat ein Ding eine Farbe, nur scheinbar ist es süß oder bitter, in Wirklichkeit gibt es nur Atome im leeren Raum.“
</p>
</blockquote>
</div></div>
<p>Jedes dieser Atome sollte fest und massiv, aber nicht gleich sein. Es gebe unendlich viele Atome: runde, glatte, unregelmäßige und krumme. Wenn diese einander näherten, zusammenfielen oder miteinander verflöchten, erschienen die einen als Wasser, andere als Feuer, als Pflanze oder als Mensch.
</p><p>Seiner Meinung nach lassen sich auch <a href="Sinneswahrnehmung" class="mw-redirect" title="Sinneswahrnehmung">Sinneswahrnehmung</a> und Seelenexistenz auf <a href="Atomismus" title="Atomismus">atomistische Prinzipien</a> zurückführen, indem die Seele aus Seelenatomen bestehe. Stirbt ein Mensch, streuen diese Seelenatome aus und können sich einer neuen Seele anschließen, die sich gerade bildet. Alles, was sich im Weltall bewege, gründe entweder auf Zufall oder auf Notwendigkeit. Diese Lehre ist ein konsequenter und atomistischer <a href="Materialismus" title="Materialismus">Materialismus</a>. Die wesentlichen Grundzüge finden sich bei den materialistisch gesinnten Naturforschern späterer Perioden beinahe unverändert wieder.
</p>

<p>Demokrit verwirft die Annahme eines vom körperlichen Stoffe verschiedenen geistigen <a href="Prinzip" title="Prinzip">Prinzips</a>, wie es der <a href="Nous" title="Nous">Nous</a> seines Vorgängers <a href="Anaxagoras" title="Anaxagoras">Anaxagoras</a> war. Dieses Prinzip sollte die Dinge ihrem Endzweck gemäß gestalten. Dagegen führte Demokrit das Werden der Dinge auf die unteilbaren Elemente der <a href="Materie_(Physik)" title="Materie (Physik)">Materie</a>, die körperlichen Atome zurück. Diese besitzen von Anbeginn an eine ihnen innewohnende Bewegung im Leeren. Das heißt, er führt eine Änderung auf deren mechanisch wirkende Ursachen zurück.
</p><p>Die Atome sind nicht der Beschaffenheit nach (wie bei Anaxagoras) voneinander zu unterscheiden, sondern nur der Gestalt nach. Demokrit nahm an, dass jedes Atom die Form eines regelmäßigen geometrischen Körpers hat, wie Kugel, <a href="Zylinder_(Geometrie)" title="Zylinder (Geometrie)">Zylinder</a>, <a href="Pyramide_(Geometrie)" title="Pyramide (Geometrie)">Pyramide</a>, <a href="W%C3%BCrfel_(Geometrie)" title="Würfel (Geometrie)">Würfel</a>. Folgerichtig können auch die aus Atomen zusammengesetzten <a href="K%C3%B6rper_(Geometrie)" title="Körper (Geometrie)">Körper</a> nicht qualitativ, sondern nur quantitativ unterschieden werden, also der Gestalt, der Ordnung und Lage ihrer Elemente nach. Die Größe der Körper entspricht in ihrer Menge und ihrer Schwere dem Vielfachen der Menge und Schwere der Atome. Aus den Verschiedenheiten lässt sich alle Mannigfaltigkeit der Erscheinungswelt erklären.
</p><p>Weder bei den Atomen noch bei deren Eigenschaften, ebenso wenig wie bei deren Bewegung, darf man nach einer <a href="Ursache" class="mw-redirect" title="Ursache">Ursache</a> fragen. Sie sind sämtlich ewig. Doch liegt es in der Natur der Schwere, dass die größeren (also auch schwereren) Atome eine raschere Bewegung – und zwar nach unten – annahmen. Dadurch werden die kleineren (und folglich leichteren) verdrängt und nach oben getrieben. Durch die zusammenstoßenden Atome entstehen Seitenbewegungen und dadurch wiederum ein sich allmählich immer weiter ausbreitender Wirbel, der die Weltbildung herbeiführte.
</p><p>Wie sich beim <a href="Worfeln" class="mw-redirect" title="Worfeln">Worfeln</a> des Getreides von selbst Spreu zur Spreu und Korn zum Korn findet, so musste durch die wirbelnde Bewegung durch Naturnotwendigkeit das Leichtere zum Leichten, das Schwerere zum Schweren gelangen und durch dauernde Verflechtung der Atome der Grund zur Bildung größerer Atomenaggregate (<a href="K%C3%B6rper_(Physik)" title="Körper (Physik)">Körper</a>) und ganzer Körperwelten gelegt werden. Einer der auf diesem Wege gewordenen Körper ist die ursprünglich wie alles übrige in Bewegung befindlich gewesene, allmählich zur Ruhe gelangte Erde, aus deren feuchtem Zustand die organischen Wesen hervorgegangen sind.
</p><p>Auch die <a href="Seele" title="Seele">Seele</a> ist ein Atomenaggregat, ein Körper, aber ein solcher, dessen Bestandteile die vollkommensten, das heißt feinsten, glattesten und kugelförmigsten Atome sind, welche der Erscheinung des Feurigen entsprechen. Teile derselben werden, solange das Leben währt, durch Ausatmen an die Luft abgegeben und durch das Einatmen derselben als Ersatz wieder aufgenommen. Ebenso lösen sich von den uns umgebenden Dingen unaufhörlich feine Ausflüsse, die durch die Öffnungen unseres Leibes (die Sinnesorgane) an die in seinem Innern befindliche Seele gelangen und dort durch Eindruck ihnen ähnliche <a href="Abbild" title="Abbild">Bilder</a> erzeugen, welches die Sinneswahrnehmungen sind. Letztere bilden die einzige, aber, da jene Ausflüsse auf dem Weg zur Seele mehr oder weniger störende Umbildungen erfahren können, nicht absolut zuverlässige und objektive Quelle unserer Erkenntnis, die sich daher nicht über die Stufe der Wahrscheinlichkeit erhebt.
</p><p>Zu der Seele, die von Natur aus die Erkenntnis möglich macht, verhält sich der übrige Mensch (sein Leib) nur wie ein „Zelt“; wer die Gaben der ersteren liebt, liebt das Göttliche, wer die des Leibes liebt, das Menschliche. Erkenntnis aber gewährt Einsicht in das Ansich der Dinge, d.&nbsp;h. die Atome und das Leere, und in die gesetzliche Notwendigkeit des Verlaufs der Dinge, die weder einer Leitung durch außenstehende Mächte bedürftig noch einer Störung durch solche zugänglich ist. Während alle Unterschiede für uns nur Einsicht in die sinnlichen Erscheinungen sind, befreit die Erkenntnis von törichter Furcht wie von eitler Hoffnung und bewirkt jene Gelassenheit (<a href="Ataraxie" title="Ataraxie">Ataraxie</a>), die <a href="H%C3%B6chstes_Gut" title="Höchstes Gut">das höchste Gut</a> und zugleich die wahre Glückseligkeit ist.
</p><p>Demokrit soll bei dieser Weltbetrachtung das 100. Lebensjahr erreicht haben; inwiefern sie ausschließlich sein eigenes Werk ist oder von seinem, gewöhnlich mit ihm zugleich genannten, aber noch weniger bekannten Landsmann Leukippos entnommen war, lässt sich aus Mangel genauer Nachrichten nicht mehr entscheiden.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Biologie_und_Medizin">Biologie und Medizin</h2></div>

<p>Wie Forschungen<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> zeigen, hat sich Demokrit, ein Zeitgenosse des Naturphilosophen <a href="Anaxagoras" title="Anaxagoras">Anaxagoras</a> und des (gemäß <a href="Corpus_Hippocraticum" title="Corpus Hippocraticum">Corpus Hippocraticum</a> mit Demokrit zumindest in brieflichem Kontakt gestandenen<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>) Arztes <a href="Hippokrates_von_Kos" title="Hippokrates von Kos">Hippokrates</a>, auch ausführlich mit medizinischen<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und biologischen Fragen beschäftigt. Aristoteles würdigte Demokrit als einen Pionier der biologischen Forschung.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> So hat Demokrit eine Reihe von biologischen Schriften verfasst, von denen aber keine vollständig erhalten ist. Ausgehend von seiner Atomtheorie, in der die Atome in den variablen Systemen des Mikro- und Makrokosmos den Prinzipien der Eukrasie (ausgeglichene Mischung) und Dyskrasie (unausgeglichene Mischung) unterworfen sind, gilt für den Arzt, eine im Krankheitsfall gestörte Ordnung der Atome des Patienten diätetisch, medikamentös oder psychotherapeutisch wiederherzustellen.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> <a href="Diogenes_Laertius" class="mw-redirect" title="Diogenes Laertius">Diogenes Laertius</a> 9,46-49 überliefert insgesamt 70 Titel des Demokrit. Darunter sind fünf medizinische Schriften:
</p><p>Fünf medizinische Titel sind (unter der Rubrik „technische Schriften“) verzeichnet:
</p>
<ul><li>Über die Prognose,</li>
<li>Von der Lebensweise oder der Diätik,</li>
<li>Ärztliche Verordnungen,</li>
<li>Ursachen hinsichtlich des [zeitlich] Treffenden und Unzeitgemäßen,</li>
<li>Über Fieber und Hustenkrankheiten (Von dieser Schrift sei, so Diogenes, bei andern Autoren die Rede).</li></ul>
<p>Diogenes Laertius überliefert ebenfalls die Titel von Demokrits biologischen Werken:
</p>
<ul><li>Über die Säfte,</li>
<li>Über die Sinne (Hierzu bemerkt Diogenes, diese Schrift werde von einigen (zusammen mit einer Schrift Über die Vernunft) als Peri Psyches (Über die Seele) bezeichnet),</li>
<li>Ursachen von Samen, Pflanzen und Früchten,</li>
<li>Ursachen der Tiere [drei Bücher].</li></ul>
<p>Soweit die (v.&nbsp;a. bei Aristoteles überlieferten) erhaltenen Fragmente dies erkennen lassen, hat Demokrit Erklärungen sowohl zu botanischen als auch zu zoologischen Sachverhalten gegeben. Auf dem Feld der <a href="Botanik" title="Botanik">Botanik</a> hat Demokrit das unterschiedliche Wachstumstempo von Bäumen auf den Unterschied der Dichte des Gewebes zurückgeführt.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Frage, warum die Bäume so besonders lange leben, hat Demokrit ebenfalls erörtert. Im Bereich der <a href="Zoologie" title="Zoologie">Zoologie</a> hat er sich beispielsweise über die Embryonalgenese, die Atmung der Tiere, Zahnwachstum, den Bau der Spinnennetze, die Fruchtbarkeit von Hunden, Schweinen bzw. die Unfruchtbarkeit von Mulis und Halbeseln geäußert und versucht das Wachstum der Hörner von Geweihtieren zu erklären. Stets hob er dabei das Prinzip der Artenkonstanz („Gleiches zu Gleichem“) hervor. Wie in der Zoologie führte Demokrit auch in der Botanik Lebensprozesse exklusiv auf ein rein materielles Wirken zurück: Demokrit begreift das Leben selbst als Ansammlung besonderer Seelenatome und erklärt diesen „Atomkomplex“ durch das allgemeine Prinzip eines atomaren „Wirbels“.
</p><p>Wie <a href="Alkmaion_(Philosoph)" title="Alkmaion (Philosoph)">Alkmaion</a>, <a href="Parmenides" title="Parmenides">Parmenides</a>, <a href="Empedokles" title="Empedokles">Empedokles</a> und <a href="Altgriechische_Medizin#Hippokrates_und_die_hippokratische_Medizin" title="Altgriechische Medizin">hippokratische Ärzte</a>, nahm er im Gegensatz zu Aristoteles an, dass bei der <a href="Zeugung" title="Zeugung">Zeugung</a> beide Geschlechtspartner „Samen“anteile beisteuern.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Astronomie">Astronomie</h2></div>
<p>Demokrit soll zusammen mit <a href="Anaxagoras" title="Anaxagoras">Anaxagoras</a> die Ansicht vertreten haben, dass die <a href="Milchstra%C3%9Fe" title="Milchstraße">Milchstraße</a> eine Anhäufung von Sternen sei.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Das wurde erst nach Erfindung des Fernrohrs durch <a href="Galileo_Galilei" title="Galileo Galilei">Galileo Galilei</a> bestätigt.
</p><p>Demokrit nahm an, dass die Erde eine ovale Form habe (halb so breit wie lang) und keine Scheibe sei, wie Leukipp meinte. Außerdem erkannte er, dass der Mond Berge und Täler hat und von der Sonne sein Licht erhält. Er hielt das Weltall für unendlich.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Nachleben">Nachleben</h2></div>

<p>Es gibt eine fälschlich Demokrit zugeschriebene alchemistische Literatur (Pseudo-Demokrit).<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Als wirklicher Verfasser wird <a href="Bolos_von_Mendes" title="Bolos von Mendes">Bolos von Mendes</a> in Betracht gezogen. Die wichtigste pseudo-demokritische Schrift ist <i>Physika kai mystika</i>.<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p><a href="Christoph_Martin_Wieland" title="Christoph Martin Wieland">Christoph Martin Wieland</a> machte Demokrit zum Helden seines ironischen Romans <i><a href="Geschichte_der_Abderiten" class="mw-redirect" title="Geschichte der Abderiten">Geschichte der Abderiten</a></i>, in dem er die Torheiten seiner Zeitgenossen verspottet. Ebenso bediente sich <a href="Karl_Julius_Weber" title="Karl Julius Weber">Karl Julius Weber</a> seines Vorbilds als Pseudonym in <i>Democritos oder hinterlassene Papiere eines lachenden Philosophen,</i> einer ab 1832 erscheinenden Enzyklopädie des Lächerlichen.
</p><p>In der <a href="Bildende_Kunst" title="Bildende Kunst">Bildenden Kunst</a> der <a href="Neuzeit" title="Neuzeit">Neuzeit</a> wurde Demokrit insbesondere als lachender Philosoph dargestellt, oft auch im Kontrast zu einem weinenden Philosophen, beispielsweise als <a href="Pendant" title="Pendant">Pendants</a>: <i>Der lachende Demokrit – Der weinende <a href="Heraklit" title="Heraklit">Heraklit</a>.</i><sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Nach Demokrit sind der <a href="Mondkrater" title="Mondkrater">Mondkrater</a> <a href="Democritus_(Mondkrater)" title="Democritus (Mondkrater)">Democritus</a>, der <a href="Asteroid" title="Asteroid">Asteroid</a> <a href="(6129)_Demokritos" title="(6129) Demokritos">(6129) Demokritos</a> und die 1973 gegründete <a href="Demokrit-Universit%C3%A4t_Thrakien" title="Demokrit-Universität Thrakien">Demokrit-Universität</a> in <a href="Thrakien_(geographische_Region_Griechenlands)" title="Thrakien (geographische Region Griechenlands)">Westthrakien</a> (<a href="Griechenland" title="Griechenland">Griechenland</a>) benannt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Textausgaben_und_Übersetzungen"><span id="Textausgaben_und_.C3.9Cbersetzungen"></span>Textausgaben und Übersetzungen</h2></div>
<ul><li><a href="Laura_Gemelli_Marciano" class="mw-redirect" title="Laura Gemelli Marciano">Laura Gemelli Marciano</a> (Hrsg.): <i>Die Vorsokratiker.</i> Band 3, Artemis &amp; Winkler, Mannheim 2010, ISBN 978-3-538-03502-7, S. 300–583 (griechische Quellentexte mit deutscher Übersetzung, Erläuterungen sowie Einführung zu Leben und Werk).</li>
<li><a href="Fritz_J%C3%BCr%C3%9F" title="Fritz Jürß">Fritz Jürß</a>, <a href="Reimar_M%C3%BCller" title="Reimar Müller">Reimar Müller</a>, <a href="Ernst_G%C3%BCnther_Schmidt" title="Ernst Günther Schmidt">Ernst Günther Schmidt</a> (Hrsg.): <i>Griechische Atomisten. Texte und Kommentare zum materialistischen Denken der Antike.</i> Reclam, Leipzig 1973.</li>
<li><a href="Geoffrey_S._Kirk" title="Geoffrey S. Kirk">Geoffrey S. Kirk</a>, <a href="John_E._Raven" class="mw-redirect" title="John E. Raven">John E. Raven</a>, <a href="Malcolm_Schofield" title="Malcolm Schofield">Malcolm Schofield</a> (Hrsg.): <i>Die vorsokratischen Philosophen. Einführung, Texte und Kommentare.</i> Metzler, Stuttgart 2001, ISBN 3-476-01834-2, S. 439–472 (ausgewählte Fragmente und Testimonien mit deutscher Übersetzung und Kommentar).</li>
<li>Rudolf Löbl (Hrsg.): <i>Demokrit. Texte zu seiner Philosophie.</i> Rodopi, Amsterdam 1989, ISBN 90-6203-919-7 (Quellentexte mit Übersetzung und Kommentar).</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<p><b>Übersichts- und Gesamtdarstellungen</b>
</p>
<ul><li><a href="Georg_Rechenauer" title="Georg Rechenauer">Georg Rechenauer</a>: <i>Leukipp und Demokrit.</i> In: <a href="Hellmut_Flashar" title="Hellmut Flashar">Hellmut Flashar</a> u. a. (Hrsg.): <i>Frühgriechische Philosophie</i> (= <i><a href="Grundriss_der_Geschichte_der_Philosophie" title="Grundriss der Geschichte der Philosophie">Grundriss der Geschichte der Philosophie</a>. Die Philosophie der Antike.</i> Band 1). Halbband 2, Schwabe, Basel 2013, ISBN 978-3-7965-2598-8, S. 833–946.</li>
<li><a href="Denis_O%E2%80%99Brien_(Philosophiehistoriker)" title="Denis O’Brien (Philosophiehistoriker)">Denis O’Brien</a>, <a href="Marie-Christine_Hellmann" title="Marie-Christine Hellmann">Marie-Christine Hellmann</a>: <i>Démocrite d’Abdère.</i> In: Richard Goulet (Hrsg.): <i>Dictionnaire des philosophes antiques.</i> Band 2, CNRS Éditions, Paris 1994, ISBN 2-271-05195-9, S. 649–716.</li></ul>
<p><b>Untersuchungen zu einzelnen Themen</b>
</p>
<ul><li>Rudolf Löbl: <i>Demokrits Atomphysik.</i> Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1987, ISBN 3-534-03132-6.</li>
<li>Martin F. Meyer: <i>Demokrit als Biologe.</i> In: Jochen Althoff u. a. (Hrsg.): <i>Antike Naturwissenschaft und ihre Rezeption.</i> Wissenschaftlicher Verlag Trier, Trier 2009, S. 31–46 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.uni-koblenz-landau.de/de/koblenz/fb2/ik/institut/philosophie/medien/meyer_demokrit_als_biologe/at_download/file">online</a>)</li>
<li>Sousanna-Maria Nikolaou: <i>Die Atomlehre Demokrits und Platons Timaios. Eine vergleichende Untersuchung</i> (= <i>Beiträge zur Altertumskunde.</i> Bd. 112). Stuttgart 1998, ISBN 3-519-07661-6.</li>
<li>Cynthia Munro Pyle: <i>Democritus and Heracleitus. An Excursus on the Cover of this Book.</i> In: Cynthia Munro Pyle: <i>Milan and Lombardy in the Renaissance. Essays in Cultural History.</i> La Fenice, Rom 1997, S. 203–222.</li>
<li>Georg Rechenauer: <i>Demokrits Seelenmodell und die Prinzipien der atomistischen Physik.</i> In: <a href="Dorothea_Frede" title="Dorothea Frede">Dorothea Frede</a>, Burkhard Reis (Hrsg.): <i>Body and Soul in Ancient Philosophy.</i> De Gruyter, Berlin 2009, ISBN 978-3-11020236-6, S. 111–142.</li></ul>
<p><b>Rezeption</b>
</p>
<ul><li><a href="Carmela_Baffioni" title="Carmela Baffioni">Carmela Baffioni</a>: <i>Démocrite en Islam.</i> In: Richard Goulet (Hrsg.): <i>Dictionnaire des philosophes antiques.</i> Band <i>Supplément.</i> CNRS Editions, Paris 2003, ISBN 2-271-06175-X, S. 761–773</li>
<li>Jens Gerlach: <i>Gnomica Democritea. Studien zur gnomologischen Überlieferung der Ethik Demokrits und zum <a href="Corpus_Byzantinae_historiae" title="Corpus Byzantinae historiae">Corpus Parisinum</a> mit einer Edition der Democritea des Corpus Parisinum.</i> Reichert, Wiesbaden 2008, ISBN 978-3-89500-494-0.</li>
<li>Peter von Möllendorff: <i>Demokrit.</i> In: <a href="Peter_von_M%C3%B6llendorff" title="Peter von Möllendorff">Peter von Möllendorff</a>, Annette Simonis, Linda Simonis (Hrsg.): <i>Historische Gestalten der Antike. Rezeption in Literatur, Kunst und Musik</i> (= <i><a href="Der_Neue_Pauly" title="Der Neue Pauly">Der Neue Pauly</a>. Supplemente.</i> Band 8). Metzler, Stuttgart/Weimar 2013, ISBN 978-3-476-02468-8, Sp.&nbsp;337–350.</li>
<li><a href="James_Warren_(Philosophiehistoriker)" title="James Warren (Philosophiehistoriker)">James Warren</a>: <i>Epicurus and Democritean Ethics: An Archaeology of Ataraxia.</i> Cambridge University Press, Cambridge 2002, Paperback 2006.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size skin-invert-image" typeof="mw:File"><span title="Wikiquote"></span></span></div><b><a href="https://de.wikiquote.org/wiki/Demokrit" class="extiw external" title="q:Demokrit">Wikiquote: Demokrit</a></b>&nbsp;– Zitate </div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Democritus?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Demokrit</a></span></b>&nbsp;– Sammlung von Bildern</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&amp;query=11852464X">Literatur von und über Demokrit</a> im Katalog der <a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">Deutschen Nationalbibliothek</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://plato.stanford.edu/entries/democritus/">Eintrag</a> in Edward N. Zalta (Hrsg.): <i><a href="Stanford_Encyclopedia_of_Philosophy" title="Stanford Encyclopedia of Philosophy">Stanford Encyclopedia of Philosophy</a></i>.<span style="display:none">Vorlage:SEP/Wartung/Parameter 1 und weder Parameter 2 noch Parameter 3</span></li>
<li>Werke von <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.zeno.org/Philosophie/M/Demokrit+aus+Abdera/Fragmente">Demokrit</a> bei <a href="Zeno.org" title="Zeno.org">Zeno.org</a>.</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.anderegg-web.ch/phil/demokrit.htm"><i>Demokrit</i> in anderegg</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.gottwein.de/Grie/vorsokr/VSAtom01.php">Textauswahl zur Vorsokratischen Philosophie</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Fußnoten"><span id="Fu.C3.9Fnoten"></span>Fußnoten</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-Niko-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Niko_1-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Sousanna-Maria Nikolaou: <i>Die Atomlehre Demokrits und Platons Timaios. Eine vergleichende Untersuchung</i> (<i><a href="Beitr%C3%A4ge_zur_Altertumskunde" title="Beiträge zur Altertumskunde">Beiträge zur Altertumskunde</a></i>, Band 112), Stuttgart 1998, S. 201.</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Aristoteles: Metaphysik, Erste Abteilung, Einleitung, II. Die Lehre von den Prinzipien bei den Früheren, A: Die älteren Philosophen, <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.zeno.org/Philosophie/M/Aristoteles/Metaphysik/Erste+Abteilung.+Die+Hauptst%C3%BCcke/Einleitung/II.+Die+Lehre+von+den+Prinzipien+bei+den+Fr%C3%BCheren/A%3A+Die+%C3%A4lteren+Philosophen?hl=dagegen+lehrt+nun+leukippos">letzter Absatz</a>.</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">Sousanna-Maria Nikolaou: <i>Die Atomlehre Demokrits und Platons Timaios. Eine vergleichende Untersuchung</i> (<i><a href="Beitr%C3%A4ge_zur_Altertumskunde" title="Beiträge zur Altertumskunde">Beiträge zur Altertumskunde</a></i>, Band 112). Stuttgart 1998, S. 42.</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Wilhelm_Capelle_(Philologe)" title="Wilhelm Capelle (Philologe)">Wilhelm Capelle</a>: <i>Die Vorsokratiker</i>, Leipzig 1935, S. 399.</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Martin F. Meyer: <i>Demokrit als Biologe.</i> In: J. Althoff u. a. (Hrsg.): <i>Antike Naturwissenschaft und ihre Rezeption.</i> Wissenschaftlicher Verlag Trier, Trier 2009, S- 31-46; Martin F. Meyer: <i>Aristoteles und die Geburt der biologischen Wissenschaft.</i> Springer Spektrum, Wiesbaden 2015, S. 184–193.</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Jutta_Kollesch" title="Jutta Kollesch">Jutta Kollesch</a>, <a href="Diethard_Nickel" title="Diethard Nickel">Diethard Nickel</a>: <i>Antike Heilkunst. Ausgewählte Texte aus dem medizinischen Schrifttum der Griechen und Römer.</i> Philipp Reclam jun., Leipzig 1979 (= <i>Reclams Universal-Bibliothek.</i> Band 771); 6. Auflage ebenda 1989, ISBN 3-379-00411-1, S. 174, Anm. 9.</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">Andreas Kramer: <i>Demokrit von Abdera.</i> In: <a href="Werner_E._Gerabek" title="Werner E. Gerabek">Werner E. Gerabek</a>, Bernhard D. Haage, <a href="Gundolf_Keil" title="Gundolf Keil">Gundolf Keil</a>, Wolfgang Wegner (Hrsg.): <i>Enzyklopädie Medizingeschichte.</i> De Gruyter, Berlin / New York 2005, ISBN 3-11-015714-4, S. 292.</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text">Aristoteles, De partibus animalium I 1 642b1-2</span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text">Andreas Kramer: <i>Demokrit von Abdera.</i> 2005, S. 292.</span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text">Theophrast, <i>De causis plantarum</i> 1,8,3.</span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Jutta_Kollesch" title="Jutta Kollesch">Jutta Kollesch</a>, <a href="Diethard_Nickel" title="Diethard Nickel">Diethard Nickel</a>: <i>Antike Heilkunst. Ausgewählte Texte aus dem medizinischen Schrifttum der Griechen und Römer.</i> Philipp Reclam jun., Leipzig 1979 (= <i>Reclams Universal-Bibliothek.</i> Band 771); 6. Auflage ebenda 1989, ISBN 3-379-00411-1, S. 24 f.</span>
</li>
<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text">Bailey, <i>The greek atomists and Epicurus.</i> New York 1926, S. 151, nach einer Stelle bei <a href="A%C3%ABtios_(Philosoph)" title="Aëtios (Philosoph)">Aëtios</a>.</span>
</li>
<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text">Heike Hild: <i>Demokrit, Pseudo-Demokrit.</i> In: <a href="Claus_Priesner" title="Claus Priesner">Claus Priesner</a>, <a href="Karin_Figala" title="Karin Figala">Karin Figala</a>: <i>Alchemie. Lexikon einer hermetischen Wissenschaft.</i> Verlag C.&nbsp;H. Beck, München 1998, S. 108 ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-14">↑</a></span> <span class="reference-text">Die alchemistischen Schriften von Pseudo-Demokrit wurden von Matteo Martelli herausgegeben: <i>Pseudo-Democrito, Scritti alchemici, con il commentario di Sinesio</i>. Edizione critica del testo greco, traduzione e commento (= <i>Textes et Travaux de Chrysopoeia.</i> Band 12). S.É.H.A.-Archè, Paris/Mailand 2011. – <i>The Four Books of Pseudo Democritus</i> (= <i>Sources of Alchemy and Chemistry,</i> Supplement of Ambix). Wakefield 2014</span>
</li>
<li id="cite_note-15"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-15">↑</a></span> <span class="reference-text">Peter von Möllendorff: <i>Demokrit.</i> In: <a href="Peter_von_M%C3%B6llendorff" title="Peter von Möllendorff">Peter von Möllendorff</a>, Annette Simonis, Linda Simonis (Hrsg.): <i>Historische Gestalten der Antike. Rezeption in Literatur, Kunst und Musik</i> (= <i><a href="Der_Neue_Pauly" title="Der Neue Pauly">Der Neue Pauly</a>. Supplemente.</i> Band 8). Metzler, Stuttgart/Weimar 2013, ISBN 978-3-476-02468-8, Sp.&nbsp;337–350, hier Sp. 342, 345. – Ein Beispiel: (Johann Christoph) <a href="Ludwig_L%C3%BCcke" title="Ludwig Lücke">Ludwig Lücke</a>: <i>Der lachende Demokrit – Der weinende Heraklit,</i> zwei kleinformatige Büsten, 1757, London, Victoria and Albert Museum. – Jörg Rasmussen: <cite style="font-style:italic">Barockplastik in Norddeutschland</cite>. Verlag Philipp von Zabern, Mainz 1977, ISBN 3-8053-0324-6, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>581–583&nbsp;Kat.&nbsp;254–255</span> (Katalog zur Ausstellung des Museums für Kunst und Gewerbe Hamburg).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Demokrit&amp;rft.au=J%C3%B6rg+Rasmussen&amp;rft.btitle=Barockplastik+in+Norddeutschland&amp;rft.date=1977&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=3805303246&amp;rft.pages=581-583+Kat.+254-255&amp;rft.place=Mainz&amp;rft.pub=Verlag+Philipp+von+Zabern" style="display:none">&nbsp;</span></span>
</li>
</ol>
<div class="hintergrundfarbe1 rahmenfarbe1 navigation-not-searchable normdaten-typ-p" style="border-style: solid; border-width: 1px; clear: left; margin-bottom:1em; margin-top:1em; padding: 0.25em; overflow: hidden; word-break: break-word; word-wrap: break-word;" id="normdaten">
<div style="display: table-cell; vertical-align: middle; width: 100%;">
<div>
Normdaten&nbsp;(Person): <a href="Gemeinsame_Normdatei" title="Gemeinsame Normdatei">GND</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/gnd/11852464X">11852464X</a></span> | <a href="Library_of_Congress_Control_Number" title="Library of Congress Control Number">LCCN</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://id.loc.gov/authorities/n79041650">n79041650</a></span> | <a href="Virtual_International_Authority_File" title="Virtual International Authority File">VIAF</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://viaf.org/viaf/49224361/">49224361</a></span> | </div>
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